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Das Mitteldeutsche Institut mit seinen 6 Standorten in Thüringen, Sachsen und Berlin bietet Ihnen viele Möglichkeiten, sich beruflich zu qualifizieren, sich fortzubilden oder einen Berufsabschluss abzulegen. Dabei werden Sie in Ihrer momentanen Lebenssituation unterstützt und mit begleitenden Hilfen stabilisiert. Während und nach den Maßnahmen erhalten Sie ein professionelles Bewerbungstraining und lernen, sich auf dem Arbeitsmarkt 4.0 zu vermarkten. Aber was will eigentlich der Personalchef in Ihrer Bewerbung sehen? Wo sind die häufigsten Fehler und wo fällt der Blick als erstes hin? Wir haben dem DPI (Deutsches Personalinstitut) in Erfurt 10 Fragen gestellt:
Professionelle Personalvermittlung für die Bereiche Bildung, Pädagogik, Reha und Soziales. Dafür steht das DPI aus Erfurt. Es führt unter anderem Assessment-Center und Leistungsfeststellung-Trainings durch, um die Kompatibilität der Bewerber mit den potenziellen Arbeitgebern auszuloten. Die Assessment-Center werden von Psychologen, Arbeitspädagogen und Betriebswirtschaftlern durchgeführt. Das DPI berät ebenfalls Bewerber, die ihre Unterlagen von erfahrenen Experten überprüfen lassen wollen und eine erste Einschätzung über ihre Chancen am Arbeitsmarkt wünschen. Wir haben mit der Geschäftsführung des DPI gesprochen und uns die häufigsten Fragen mitgenommen.:
Oft werden uns Bewerbungsunterlagen in fehlerhafter Formatierung zugesandt. Die Dokumente sollten immer gebündelt als PDF hochgeladen werden. Oft sind auch falsche Bewerbungsadressen, Ansprechpartner oder Betreffzeilen im Anschreiben der Fall. Dies passiert oft, wenn die Bewerber lediglich Kopieren und Einfügen für die Erstellung einer weiteren Bewerbung verwenden. Oft stehen nicht einmal Kontaktdaten in den Unterlagen, so dass es unmöglich ist, den Bewerber zu erreichen. Leider ist es auch oft der Fall, dass langweilige Standardanschreiben verwendet werden, die unzählige Aufzählungen der persönlichen Kompetenzen beinhalten.
Das MIQR informiert in diesem Artikel darüber, wie eine Online-Bewerbung in 7 einfachen Schritten selbst anzufertigen ist und welche Stolperfallen lauern.
Wir favorisieren definitiv die Bewerbung per Mail! Der Umgang mit EDV Programmen wie Word, Excel, Outlook und Adobe sind in unserer heutigen digitalisierten Gesellschaft eine grundlegende Voraussetzung für den Arbeitsmarkt. Die Bewerbung per Mail gibt uns einen ersten Aufschluss über genau diese Fähigkeiten des Bewerbers. Auch der Bewerber sollte sich den Vorteilen der Online-Bewerbungen bewusst sein: Sie ist kostengünstig. Der Bewerber spart sich enorme Portokosten, agiert nachhaltig und kann sich auf bald ablaufende Ausschreibungen noch kurzfristig bewerben. Uns erleichtert die Online-Bewerbung die schnelle Eingangserfassung. Wir agieren papierarm und somit umweltschonender. Der Auswahlprozess wird beschleunigt und der Bewerber erhält dadurch schneller und einfachere eine Rückmeldung von uns.
Die größte Herausforderung in den Bewerbungsverfahren liegt definitiv in der gerechten Beurteilung der Bewerbungsunterlagen. Wir wollen jeder Bewerbung die gleiche Aufmerksamkeit zuteil werden lassen. Dafür ist eine gute Selbstorganisation besonders wichtig.
Der Lebenslauf sollte nicht mehr als 2 Seiten umfassen. Der Fokus der Bewerber sollte auf deren Bildungsweg, den Berufserfahrungen und deren Kenntnisse in Sprache und EDV liegen. Angaben zu den Berufen der Eltern, Partner oder dem Besuch der Grundschule können getrost weggelassen werden.
Das können wir so nicht einfach beantworten. Es kommt bei dieser Entscheidung auf zwei Faktoren an: Das Unternehmen und die Position für die eine Bewerbung erstellt wird. Für Kreativberufe ist eine grafische Bewerbungsmappe eine willkommene Abwechslung. Sie erzeugt Aufmerksamkeit und gibt einen ersten Aufschluss über Fähigkeiten im Design. Gegen eine einfache Bewerbungsmappe mit einer klaren Strukturierung ist jedoch auch nichts einzuwenden. Weniger ist manchmal mehr.
Als erstes überprüfen wir die Bewerbungsunterlagen auf Vollständigkeit. Ist dies der Fall, widmen wir uns dem Lebenslauf. Dieser bietet einen schnellen und grundlegenden Abgleich mit dem Anforderungsprofil der Position.
Es ist kein Muss. Jedoch bekommen wir durch die Angabe der Gehaltsvorstellung im Anschreiben eine erste Orientierung. Hat sich der Bewerber mit dem Arbeitsmarkt auseinandergesetzt? Verkauft er sich unter Wert oder gehen die Vorstellungen des Unternehmens und des Bewerbers einfach zu weit auseinander? Die Gehaltsvorstellung ist ein wichtiges Bewertungskriterium für die Vorauswahl und erspart uns gegebenenfalls Zeit und Kosten im weiteren Auswahlprozess.
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Diese Frage lässt sich einfach mit „Ja.“ beantworten. Aus Sicht des Arbeitgebers kann sich ein Bewerbungsbild positiv auswirken und gibt uns so einen ersten persönlichen Eindruck. Jedoch ist es wichtig, dass das Bild die Position und Branche repräsentiert. Uns erreichen auch Urlaubsbilder und Selfies. So etwas repräsentiert natürlich nicht die erhoffte Professionalität, kann aber auch natürlich wirken.
Das MIQR hat in diesem Artikel schon einmal beleuchtet, worauf beim Bewerbungsbild zu achten ist.
Auf jeden Fall! Spätestens im Vorstellungsgespräch fragen wir die Bewerber nach ihren Wechselgründen. Sie geben Aufschluss über die Motivation des Bewerbers und zeigen auch immer eine gewisse Selbstreflexion mit der aktuellen Position und dem Arbeitgeber.
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Es gab schon Vorstellungsgespräche zu denen die Bewerber zu spät kamen oder gar nicht erschienen sind. Oft merken wir auch in den Gesprächen, dass sich der Bewerber nicht mit dem Unternehmen auseinandergesetzt und auch keine Erwartungen an die zukünftigen Aufgaben hat. Fehlende Selbstreflexion sind für uns oft Ablehnungsgründe. Wenn die Bewerber die Auslöser für ihren Misserfolg nur bei Anderen und nicht bei sich selbst suchen, ist das oft ein K.O.-Kriterium. Auch das Herziehen über den ehemaligen Arbeitgeber möchten wir nicht mehr hören. Einmal war es auch so, dass wir nach dem wir eine Absage an einen Bewerber gesandt haben, beleidigt wurden. Es versteht sich von selbst, dass damit die Chancen auf einen erneuten Kontakt zu einem späteren Bewerbungsprozess gemindert werden.
Im Mitteldeutschen Institut finden Sie ein Team aus Dozenten, Pädagogen, Arbeitspsychologen und erfahrenen Verwaltungsangestellten. Wir begleiten Sie bei Ihrer beruflichen (Neu)orientierung und unterstützen Sie in den Bereichen Ausbildung, Rehabilitation, psychologische Stabilisierung und Stressmanagement. Sie erhalten während und nach Ihrer Umschulungs– oder Weiterbildungsmaßnahme professionelle Bewerbungstrainings.
Wenn Sie Fragen zu unserem Angebot haben oder eine persönliche und individuelle Beratung wünschen, senden Sie uns gerne eine Anfrage.






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