MIQR Berlin Nord
Prenzlauer Promenade 28,
13089 Berlin
Lesezeit: 15 min Autorin: S. Grober
Der Arbeitsmarkt verändert sich – und mit ihm die beruflichen Chancen. Wer heute neu durchstarten möchte, findet im IT-Bereich zahlreiche Möglichkeiten für eine zukunftssichere Karriere. Besonders attraktiv: Viele Umschulungen werden mit bis zu 100 % Förderung vom Arbeitsamt, Jobcenter oder der Rentenversicherung übernommen.
In diesem Beitrag erfahren Sie, warum sich eine Umschulung in der IT lohnt, welche Berufe besonders gefragt sind und welche Angebote das Mitteldeutsche Institut für Ihren beruflichen Neustart bereithält.
Die IT-Branche wächst – und der Bedarf an qualifizierten Fachkräften steigt kontinuierlich. Unternehmen suchen längst nicht mehr nur Programmierer oder Systemadministratoren, sondern auch Mitarbeiter mit digitalen Kenntnissen in Bereichen wie Online-Handel, Büromanagement oder Datenverarbeitung.
5 gute Gründe für eine Umschulung in der IT:

Tipp: Sie müssen kein IT-Profi sein, um den Einstieg zu schaffen. Viele Umschulungen richten sich gezielt an Personen ohne Vorkenntnisse.
Sie interessieren sich für eine berufliche Neuorientierung im IT-Bereich, wissen aber nicht, ob Sie dafür geeignet sind? Die gute Nachricht: Viele IT-Umschulungen richten sich ausdrücklich an Quereinsteiger und setzen kein technisches Vorwissen voraus. Trotzdem gibt es einige grundlegende Voraussetzungen, die erfüllt sein sollten.
In der Regel eignen sich Umschulungen für Personen, die:

Diese können je nach Umschulung leicht variieren, in vielen Fällen gelten jedoch folgende Kriterien:

Hinweis zur Förderung: Ob Sie die Voraussetzungen für eine 100 % Förderung erfüllen, entscheidet der zuständige Kostenträger.
Die IT-Branche ist vielfältig – und längst nicht mehr nur etwas für Programmierer. Es gibt zahlreiche Berufe, die auch für Quereinsteiger geeignet sind und hervorragende Zukunftsperspektiven bieten. Wir zeigen Ihnen zehn besonders gefragte IT-Umschulungsberufe im Jahr 2026 – von klassisch bis modern.
Tätigkeit: Fachinformatiker /-innen für Systemintegration kümmern sich um den Aufbau und die Betreuung moderner IT-Infrastrukturen. Sie installieren Hardware, richten Netzwerke ein und sorgen dafür, dass alle Systeme stabil und sicher laufen – sowohl in Unternehmen als auch bei Kundeneinsätzen. Auch Fehleranalysen, die Behebung technischer Störungen und die Beratung von Nutzerinnen und Nutzern gehören zum Arbeitsalltag.
Tätigkeit: In diesem Beruf dreht sich alles um Software. Fachinformatiker / -innen für Anwendungsentwicklung entwerfen und programmieren Anwendungen, die in Unternehmen eingesetzt werden – von internen Verwaltungstools bis hin zu Apps oder Webanwendungen. Außerdem testen sie Programme, beheben Fehler und passen bestehende Systeme an neue Anforderungen an.
Tätigkeiten: IT-Systemelektroniker / -innen sorgen dafür, dass Hardware, Netzwerke und Telekommunikationssysteme reibungslos funktionieren. Sie installieren Computerarbeitsplätze, konfigurieren Router, richten Telefonanlagen ein und kümmern sich um die Verkabelung sowie die Wartung von Geräten. Dabei sind sie sowohl im Innendienst als auch direkt beim Kunden tätig.
Tätigkeiten: Kaufleute im E-Commerce arbeiten an der Schnittstelle zwischen Online-Handel, Kundenbetreuung und digitalem Marketing. Sie pflegen Online-Shops, analysieren Verkaufszahlen, planen Werbemaßnahmen und kümmern sich um die reibungslose Abwicklung von Bestellungen. Dabei stehen sowohl wirtschaftliche Aspekte als auch technisches Verständnis im Mittelpunkt – vom Produktdatenmanagement bis hin zur Optimierung digitaler Verkaufsprozesse.
Tätigkeiten: In diesem Beruf dreht sich alles um die Verbindung von IT-Wissen und kaufmännischem Denken. Kaufleute für IT-Systemmanagement beraten Kunden bei der Auswahl von Hard- und Software, erstellen Angebote, kalkulieren Preise und begleiten IT-Projekte von der Planung bis zur Umsetzung. Sie kommunizieren viel – mit Kunden, Herstellern und Technikteams – und behalten auch bei komplexen Anforderungen den Überblick.
Tätigkeiten: Informatikkaufleute übernehmen eine vermittelnde Rolle zwischen IT-Abteilungen und anderen Unternehmensbereichen. Sie analysieren, welche IT-Lösungen gebraucht werden, koordinieren deren Umsetzung und prüfen Kosten und Nutzen. Dabei stehen organisatorische Aufgaben im Vordergrund – etwa die Planung von Softwareeinführungen oder die Schulung von Mitarbeitenden. Technisches Verständnis ist ebenso wichtig wie betriebswirtschaftliches Denken.
Tätigkeiten: IT-Systemkaufleute sind die Ansprechpersonen für Unternehmen, wenn es um maßgeschneiderte IT-Lösungen geht. Sie analysieren den Bedarf ihrer Kundschaft, erstellen Angebote und begleiten den gesamten Prozess – von der Produktberatung bis zur Einführung der Systeme. Auch Schulungen, Support und die Koordination mit Technikteams gehören zum Alltag. Der Fokus liegt dabei klar auf der kaufmännischen und beratenden Seite.
Tätigkeiten: Mediengestalter / -innen Digital und Print gestalten visuelle Inhalte für Online- und Printmedien. Sie setzen Layouts für Webseiten, Broschüren oder Social-Media-Beiträge um, bearbeiten Bilder und bereiten Daten professionell für verschiedene Ausgabemedien auf. Im digitalen Bereich arbeiten sie mit modernen Design- und Grafikprogrammen und stehen dabei oft in engem Austausch mit Webentwicklern oder Marketingabteilungen. Neben Kreativität braucht es technisches Verständnis für Programme, Datenformate und digitale Workflows.
Tätigkeiten: Datenbankadministratoren sind für die Organisation, Pflege und Sicherheit von Datenbanken verantwortlich – also für das System, in dem digitale Informationen gespeichert, verwaltet und abgerufen werden. Sie richten Datenbanken ein, optimieren deren Leistung, kontrollieren Zugriffsrechte und führen regelmäßige Backups durch. Zudem überwachen sie, dass sensible Daten geschützt bleiben und die Systeme zuverlässig funktionieren – ein wichtiger Beitrag zur IT-Sicherheit im Unternehmen.
Tätigkeiten: Webentwickler / -innen programmieren und pflegen Websites, Webanwendungen und Online-Portale. Sie arbeiten mit Programmiersprachen wie HTML, CSS, JavaScript oder PHP und setzen Designs technisch um. Je nach Einsatzbereich entwickeln sie einfache Landingpages, komplexe Buchungssysteme oder interaktive Nutzeroberflächen. Auch die Anbindung an Datenbanken, die Optimierung für mobile Geräte und die Einhaltung von Datenschutzstandards gehören oft dazu.
* Hinweis zur Gehaltsangabe: Die genannten Einstiegsgehälter beziehen sich auf eine Vollzeitstelle und dienen als Durchschnittswerte zur Orientierung. Je nach Region, Berufserfahrung und Branche kann das tatsächliche Gehalt variieren.
Eine berufliche Umschulung kostet Geld – doch wer sich neu orientieren will, muss diese Kosten nicht allein tragen. Es gibt verschiedene Förderstellen, die eine Umschulung im IT-Bereich komplett finanzieren können – je nach Ihrer Lebenssituation.
Welche Institution in Ihrem Fall zuständig ist, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab:

Unabhängig vom Kostenträger können folgende Leistungen übernommen werden:
Tipp: Sprechen Sie frühzeitig mit Ihrer Ansprechperson bei der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter oder der Rentenversicherung. Wenn Sie bereits eine passende Umschulung – etwa vom Mitteldeutschen Institut – im Blick haben, steigen Ihre Chancen auf eine Förderzusage.
Die IT-Branche bietet zahlreiche Umschulungsberufe – aber nicht jeder passt automatisch zu den eigenen Interessen oder Arbeitsvorstellungen. Umso wichtiger ist es, vor dem Start genau hinzuschauen:
Mit den folgenden Tipps fällt es Ihnen leichter, eine fundierte Entscheidung für Ihren persönlichen Weg im IT-Bereich zu treffen.
Berufliche Zufriedenheit beginnt mit dem eigenen Interesse. Überlegen Sie:
Beispiel: Wer gerne strukturiert arbeitet und Freude an Problemlösungen hat, fühlt sich möglicherweise in der Anwendungsentwicklung wohl. Wer lieber im Kontakt mit Kunden ist, könnte mit E-Commerce oder IT-Systemmanagement gut beraten sein.
Auch wenn Sie aus einem ganz anderen Bereich kommen – vieles lässt sich übertragen:

Nicht jeder Beruf passt in jede Lebenssituation. Überlegen Sie:
Tipp: Berufe wie Webentwicklung oder Anwendungsentwicklung bieten oft gute Voraussetzungen für hybrides oder ortsunabhängiges Arbeiten.
Es ist keine Schwäche, nicht sofort zu wissen, welcher Beruf passt – im Gegenteil. Eine persönliche Beratung hilft dabei, Klarheit zu gewinnen und realistische Ziele zu setzen.
Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten:
Sowohl die Agentur für Arbeit als auch das Mitteldeutsche Institut für Qualifikation und berufliche Rehabilitation (MIQR) bieten hilfreiche Angebote, um die Berufswahl zu erleichtern:
Gerade wenn Sie unsicher sind, welcher Weg für Sie der richtige ist, sind diese Angebote eine gute Grundlage für Ihre Entscheidung.
Wenn Sie eine geförderte Umschulung im IT-Bereich suchen, ist das Mitteldeutsche Institut (MIQR) eine verlässliche Adresse. Mit praxisnahen Umschulungen, persönlicher Betreuung und einem klaren Fokus auf den Arbeitsmarkterfolg begleitet das MIQR Sie auf dem Weg in einen neuen Beruf – Schritt für Schritt.
Mit der Umschulung zum/zur Kaufmann / Kauffrau im E-Commerce erwerben Sie eine zukunftssichere Qualifikation im digitalen Handel – praxisorientiert, staatlich anerkannt und vollständig förderfähig.
Das erwartet Sie in der Umschulung:

Der Unterricht findet in Präsenzform an mehreren Standorten in Mitteldeutschland statt – mit persönlichem Kontakt zu erfahrenen Dozenten und Dozentinnen.
Was das MIQR besonders macht
Sie möchten mehr über den Ablauf der Umschulung, Fördermöglichkeiten oder den nächsten Starttermin erfahren? Dann nutzen Sie die Möglichkeit zur persönlichen Beratung beim MIQR – telefonisch (0800 77 89 100), per E-Mail (info@miqr.de) oder über unser Kontaktformular.
Die IT-Branche bietet nicht nur Sicherheit, sondern auch vielseitige Karrierechancen – ganz besonders für motivierte Quereinsteiger. Mit einer geförderten Umschulung beim Mitteldeutschen Institut legen Sie den Grundstein für Ihre berufliche Zukunft im digitalen Bereich.
Nutzen Sie die Gelegenheit, sich beraten zu lassen – unverbindlich, kostenfrei und individuell auf Ihre Situation abgestimmt. Denn der erste Schritt in einen neuen Beruf beginnt mit einer Entscheidung: Ihrer.
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Die IT-Branche ist sehr vielfältig. Zu den gängigen Umschulungsberufen zählen u. a. Fachinformatiker (für Systemintegration oder Anwendungsentwicklung), IT-Systemkaufleute, E-Commerce-Kaufleute, Webentwickler oder auch Datenbankadministratoren. Weitere Berufe finden Sie in unserem Abschnitt „Top 10 IT-Umschulungsberufe 2026“.
Gut bezahlte IT-Berufe sind häufig jene mit technischer Spezialisierung – z. B. Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, Datenbankadministratoren oder Webentwickler. Auch im Projektmanagement oder in der IT-Sicherheit sind langfristig hohe Gehälter möglich. Wichtig ist jedoch: Der Einstieg erfolgt meist über eine solide Grundqualifikation – z. B. durch eine Umschulung.
Ja, das ist sogar sehr häufig der Fall. Viele Umschulungsangebote richten sich gezielt an Personen ohne IT-Vorkenntnisse. Wichtig sind Lernbereitschaft, Interesse an digitalen Themen und der Wille, sich in neue Arbeitsbereiche einzuarbeiten.
Grundsätzlich sind keine speziellen IT-Vorkenntnisse erforderlich. Je nach Anbieter sollten Sie einen Schulabschluss (z. B. Haupt- oder Realschule) mitbringen und eine gewisse Motivation zum Lernen und Arbeiten im Team zeigen. Bei geförderten Maßnahmen (z. B. mit Bildungsgutschein) prüft die zuständige Stelle auch persönliche Eignung und Zielsetzung.
