MIQR Berlin Nord
Prenzlauer Promenade 28,
13089 Berlin
Stand: 07.05.2024 | Lesezeit: 25 min | Autor/-in: Sophie Grober
Audio Zusammenfassung
Das Gesundheitswesen ist ein wachsender Bereich mit vielen Möglichkeiten, von traditionellen medizinischen Berufen bis hin zu kaufmännischen und unterstützenden Dienstleistungen. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten bieten diese Berufe oft stabile Beschäftigung. Der Artikel behandelt verschiedene Gesundheitsberufe und Bildungswege, die Sie dafür qualifizieren. Ob für eine neue Karriere oder um etwas zu bewirken, das Gesundheitswesen kann Ihnen dabei helfen, Ihre Ziele zu erreichen.
Die Gesundheitsbranche ist ein sich ständig erweiternder Bereich von Berufen, die sich der Verbesserung der öffentlichen Gesundheit und des Wohlbefindens widmen. Von Ärzten, Krankenschwestern und Apothekern bis hin zu Physiotherapeuten, Ernährungswissenschaftlern und Beratern ist das Gesundheitswesen einer der vielfältigsten und wichtigsten Sektoren der Wirtschaft. Während einige Gesundheitsberufe staatlich reguliert sind, um hohe Qualitätsstandards und eine angemessene Ausbildung zu gewährleisten, werden andere, wie beispielsweise der Pflegehelfer, auf Landesebene entwickelt und ausgeübt.
Eine Übersicht der staatliche geregelten Gesundheitsberufe finden Sie hier.
Infobox:
Es gibt reglementierte und nicht reglementierte Gesundheitsberufe. Für reglementierte Berufe sind bundes- oder landesrechtlich vorgeschriebene Bildungsabschlüsse erforderlich, für nicht-reglementierte Berufe hingegen nicht. Trotz der fehlenden formalen Ausbildungsanforderungen in nicht-reglementierten Berufen können Fachkräfte in diesen Rollen dennoch von beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten profitieren, um ihre Fähigkeiten und Kenntnisse zu verbessern.
Ganz gleich, für welchen Beruf Sie sich entscheiden, die Angehörigen der Gesundheitsberufe engagieren sich für eine qualitativ hochwertige Versorgung und die Förderung der höchsten Standards für Gesundheit und Sicherheit.
Egal ob Pfleger, Pflegehelfer, Betreuungskräfte oder kaufmännische Fachkräfte – Das Gesundheitswesen hat eine sehr hohe Nachfrage an qualifizierten Arbeitskräften. Diese werden dringend gebraucht, um den vorherrschenden hohen Standard der Pflege und medizinischen Versorgung in Deutschland aufrechtzuerhalten. Dieses Ziel ist langfristig ausgelegt, denn die Bevölkerungsentwicklung zeigt, dass die Zahl der Pflegebedürftigen und älteren Menschen zunimmt und tendenziell weiter steigen wird.
Ein Bericht des Statistischen Bundesamtes besagt, dass im Dezember 2019 ungefähr 4,13 Millionen Menschen als pflegebedürftig galten. 1999 waren es gerade einmal 2,02 Millionen, die Zahl der Pflegebedürftigen hat sich also verdoppelt. Vor allem der Anteil der Hochaltrigen, sprich der über 70-Jährigen, hat stark zugenommen. Der rapide Anstieg dieser Altersgruppe wird auch „Überalterung der Gesellschaft“ genannt. Mit zunehmendem Alter treten gesundheitliche Einschränkungen auf, die sich negativ auf die Fähigkeit zur selbstständigen Versorgung und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben auswirken. Somit erhöht sich im Alter die Wahrscheinlichkeit der Hilfsbedürftigkeit.

2021 berechnete das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, wie die Anzahl der pflegebedürftigen Senioren bis 2060 ansteigen wird, wenn sich die jetzigen Entwicklungen fortsetzen. Die Prognose besagt, dass die Quote bis zum Jahr 2040 auf 5,37 Millionen und bis 2060 auf 6,19 Millionen Menschen wachsen könnte.
Menschen, die ihren Alltag nicht mehr problemlos selbst bewältigen können, sind auf Hilfe angewiesen. Diese wird ihnen in der stationären Pflege und Betreuung sowie durch ambulante Pflegedienste gewährleistet. Davon existieren zurzeit jeweils circa 15.000 in ganz Deutschland verteilt. Mit wachsender Pflegebedürftigkeit steigt auch der Bedarf an Pflegeplätzen. Deshalb muss dafür gesorgt werden, dass die stationäre und ambulante Versorgung weiter ausgebaut wird, um auch in Zukunft eine gute Pflege und Betreuung sicherstellen zu können.
Es zeigt sich also: Das Gesundheitswesen ist eine aussichtsreiche Branche, die eine sehr hohe berufliche Sicherheit bietet. Aktuell wie auch in Zukunft braucht es geschulte Spezialkräfte, um der wachsenden Nachfrage pflegerischer Versorgung und Betreuung gerecht zu werden. Hierfür braucht es nicht nur ausreichend Pflegeeinrichtungen und -dienste sowie Pflegepersonal, sondern auch kaufmännische Fachkräfte. Diese legen das Fundament für einen gut organisierten Pflegebetrieb und sorgen dafür, dass die eigene Einrichtung optimal mit Personal, medizinischen Geräten und Versorgungsmitteln ausgestattet ist, um vollwertige Pflegedienstleistungen erbringen zu können.
Das Gesundheitssystem bietet eine Fülle von Möglichkeiten für diejenigen, die eine Karriere in diesem Bereich anstreben. Mit seinem breiten Spektrum an Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Berufsbildern bietet der Gesundheitssektor eine Vielzahl von Perspektiven, die es zu erkunden gilt. Von medizinischen Fachkräften bis hin zu administrativen Aufgaben bietet der Gesundheitssektor die unterschiedlichsten Berufswege und Karriereaussichten.
Pflegefachmann/-frau

Die Pflegefachkraft ist ein relativ neuer Ausbildungsberuf, der ab Januar 2020 die Ausbildungsprogramme für Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger zusammenfasst und ersetzt. Diese neue generalistische Ausbildung vermittelt den Auszubildenden ein umfassendes Verständnis aller Aspekte des Pflegeberufs, so dass sie auf alle Herausforderungen vorbereitet sind, die auf sie zukommen können. Nach Abschluss Ihrer Ausbildung zur Pflegefachkraft sind Sie gut aufgestellt, um in einer Vielzahl von medizinischen und sozialen Einrichtungen zu arbeiten und haben die Möglichkeit, aus einer Reihe von Pflegespezialisierungen zu wählen.
Aufgaben von Pflegefachkräften:
Anforderungen an Pflegefachkräfte:
Im Gesundheitswesen gibt es viele administrative Aufgaben, für die Kaufleute zuständig sind. Von der Organisation von Geschäfts- und Dienstleistungsprozessen über die Entwicklung von Serviceangeboten bis hin zur Übernahme von Aufgaben im Qualitätsmanagement oder Marketing sind diese Fachkräfte für eine Vielzahl von Tätigkeiten verantwortlich. Es gibt auch viele Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln, denn viele Angestellte im Gesundheitswesen können im Laufe der Zeit in ihrer Position aufsteigen. Wenn Sie also auf der Suche nach einer Tätigkeit sind, die Abwechslung, Verantwortung und echte Arbeitszufriedenheit bietet, könnte eine Karriere als Kaufmann oder Kauffrau im Gesundheitswesen die perfekte Wahl sein.
Aufgaben von Kaufleuten im Gesundheitswesen:
Anforderungen an Kaufleute im Gesundheitswesen:

Wenn es auf Minuten ankommt, werden Sanitäter für Rettungsdienste eingesetzt. Als Transportfahrer sorgen Sie für den qualifizierten Transport von Patienten in einem Krankentransportfahrzeug. Im Rettungsdienst sind Sie Teil der Besatzung eines Krankenwagens, eines Notarztwagens oder eines anderen Notfallfahrzeugs. Sie sind für die Einleitung der Frühversorgung des Patienten verantwortlich und unterstützen den Notarzt und/oder den Rettungsassistenten bei der Wiederherstellung/Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Körperfunktionen sowie bei der Herstellung der Transportfähigkeit des Patienten.
Aufgaben von Notfallsanitätern:
Anforderungen an Notfallsanitäter:

Alltagsbegleiter oder Betreuungskräfte sind dazu da, denjenigen, die es am meisten brauchen, lebenswichtige Unterstützung und Pflege zu bieten. Ob Demenzkranke, psychisch Kranke, geistig Behinderte oder Senioren, die allein zu Hause leben – sie helfen bei alltäglichen Herausforderungen. Die Betreuer geben Pflegebedürftigen die Chance, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen, und vermitteln ihnen den Trost und die Gewissheit, dass sie nicht allein sind.
Aufgaben von Alltagsbegleitern:
Anforderungen an Alltagsbegleiter:
Ein Pflegehelfer ist ein Beruf in der Gesundheits- und Sozialbranche, der sich mit der Pflege und Betreuung von Menschen befasst, die aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung Hilfe und Unterstützung benötigen. Pflegehelfer arbeiten in verschiedenen Einrichtungen, wie zum Beispiel in Altenheimen, Krankenhäusern, Hospizen oder ambulanten Pflegediensten. Sie unterstützen Pflegefachkräfte bei der Durchführung von Pflegemaßnahmen und sind für die Betreuung und Unterstützung von Patienten zuständig.
Aufgaben von Pflegehelfern:
Anforderungen an Pflegehelfer:
Ein Sozialpädagogischer Assistent/Kinderbetreuer unterstützt Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder und Jugendlichen. Ein Kinderbetreuer dient als Bezugsperson für die Kinder in seiner Obhut und hilft bei der Lösung von Familienproblemen. Unter Umständen müssen medizinische Maßnahmen auf ärztliche Verordnung hin ergriffen werden. Darüber hinaus erstellen sie Tages- oder Wochenpläne mit geplanten Aktivitäten, stellen Spiel- und Beschäftigungsmaterialien bereit und Aktivitäten im Freien vor. Dabei arbeiten sie eng mit den Eltern und anderen Fachleuten wie sozialpädagogischen Fachkräften oder Kinderkrankenschwestern zusammen.
Aufgaben von Kinderpflegern:
Anforderungen an Kinderpfleger:
Als Heilerziehungspfleger leisten Sie Menschen mit verschiedenen Arten von Behinderungen und unabhängig von ihrem Alter pflegerische und pädagogische Hilfe. Behinderte Menschen brauchen professionelle Hilfe, wo immer sie auf Hindernisse stoßen. Neben der sozialen Haupttätigkeit sind Sie auch für administrative und organisatorische Aufgaben zuständig, wie z.B. die Planung von Ausflügen, die Erstellung von Werbeplänen und die Koordination mit Interessengruppen. Ihre Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass alle Aktivitäten reibungslos ablaufen und dass alle Beteiligten die bestmögliche Erfahrung machen. Der Umfang Ihrer Aufgaben hängt vom Alter und Pflegegrad Ihrer Patienten ab.
Aufgaben von Heilerziehungspflegern:
Anforderungen an Heilerziehungspfleger:
Ergotherapeuten sind Gesundheitsfachberufe, die sich mit der Gestaltung und Anpassung von Aktivitäten und Tätigkeiten befassen, um Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Einschränkungen zu helfen, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu verbessern und ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität zu fördern. Dabei können Ergotherapeuten in verschiedenen Einrichtungen und Bereichen tätig werden, wie zum Beispiel in Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen, Schulen, Altenheimen oder in der ambulanten Betreuung.
Aufgaben von Ergotherapeuten:
Anforderungen an Ergotherapeuten:
Pharmakanten bzw. Apotheker spielen eine wesentliche Rolle bei der Herstellung von Arzneimitteln, von der Formulierung bis hin zum verbrauchsfertigen Produkt. Sie sind von Anfang an in den Entwicklungsprozess eingebunden, kombinieren Wirkstoffe mit Hilfsstoffen wie Stärke und Zucker und stellen eine breite Palette von Darreichungsformen her, von Pulvern über Tabletten bis hin zu Ampullen. Darüber hinaus sorgen Apotheker dafür, dass die Medikamente unter Einhaltung spezieller Hygienevorschriften verpackt werden und dass Qualitätsanalysen der Endprodukte sowie der Roh- und Hilfsstoffe durchgeführt werden.
Aufgaben von Pharmakanten:
Anforderungen an Pharmakanten:
Physiotherapeuten sind auf die Behandlung und Rehabilitation von Menschen mit Mobilitäts- und Funktionsstörungen spezialisiert. Durch den Einsatz spezieller physiotherapeutischer Techniken und Verfahren wollen sie ihren Patienten helfen, ihre optimale körperliche Gesundheit zu erreichen, Schmerzen zu lindern und ihre Unabhängigkeit wiederherzustellen oder zu erhalten. Indem sie die Therapien auf die individuellen Bedürfnisse und Ziele jedes einzelnen Patienten abstimmen, sorgen die Physiotherapeuten dafür, dass ihre Patienten ein aktiveres und erfüllteres Leben führen können.
Aufgaben von Physiotherapeuten:
Anforderungen an Physiotherapeuten:
Aufbau und Ablauf der Ausbildungen variieren je nach Gesundheitsberuf. Ein entscheidender Faktor hierbei ist, ob Sie einen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf anstreben oder einen Beruf, der landesrechtlich geregelt ist. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen darüber, inwiefern sich diese beiden Bildungsmöglichkeiten formal voneinander unterscheiden.
Wie bei den meisten Berufsausbildungen beträgt die Ausbildungsdauer im Gesundheitsbereich meistens drei Jahre. In dieser Zeit werden Sie sowohl theoretisch als auch praktisch und mental auf den Job vorbereitet. Ausbildungsverlängerungen und -verkürzungen sind unter Umständen möglich. Die Voraussetzungen dafür stehen im Berufsbildungsgesetz und gegebenenfalls in der jeweiligen Ausbildungsverordnung.
Eine Verkürzung wird nur umgesetzt, wenn das Ausbildungsziel trotz kürzerer Zeit erreicht werden kann. Ist dies der Fall, müssen der Auszubildende und der Ausbildungsbetrieb gemeinsam einen Antrag an die zuständige Stelle senden. Verkürzt werden darf beispielsweise auch, wenn man zuvor einen gleichwertigen berufsbildenden Bildungsgang besucht hat. Dieser kann eventuell angerechnet werden. Die Anrechnungsmöglichkeiten werden jeweils von den Bundesländern bestimmt.
Eine Verlängerung ist beispielsweise möglich, wenn ersichtlich die Gefahr besteht, dass die Prüfung nicht bestanden werden kann. Grund dafür sind meistens längere Ausfallzeiten, etwa wenn der Auszubildende längere Zeit krank war. Verlängerte Ausbildungszeiten sind jedoch reine Ausnahmefälle und können nur von der zuständigen Stelle (etwa einer Kammer) bewilligt werden.

Die Pflegebranche benötigt dringend Fachkräfte für assistierende und unterstützende Aufgaben. Solche „Helfertätigkeiten“ werden oft durch Landesrecht geregelt. Das bedeutet, dass die Bundesländer keiner einheitlichen Ausbildungsordnung folgen, sondern einem eigenen Konzept folgend. Somit können sich Lehrplan, Ausbildungsdauer und sogar die Berufsbezeichnungen je nach Region unterscheiden.
Dennoch gibt es ein paar allgemeine Fakten, die den landesrechtlichen Ausbildungsberufen gemeinsam sind:
Landesrechtlich geregelte Gesundheitsberufe sind z.B.:
Die Verwendung des Begriffs „Ausbildung“ im Alltag kann verwirrend sein. Traditionell bezieht sich der Begriff auf eine formale, strukturierte Berufsausbildung in einer bestimmten Disziplin oder einem bestimmten Arbeitsbereich. Er kann jedoch auch für allgemeines Lernen berufsbezogener Fähigkeiten verwendet werden, die nicht Teil eines staatlich oder landesrechtlich genormten Berufsbildungsprogramms sind.
Zum Beispiel gibt es im Internet oft Anzeigen für „dreimonatige Ausbildungskurse zum Pflegehelfer“. Dabei handelt es sich nicht um eine offizielle Ausbildung, sondern um einen Lehrgang, der seinen Teilnehmern die grundlegenden Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, die sie benötigen, um schnell und effektiv eine Rolle als Altenpflegehelfer zu übernehmen.
Wenn Sie Ihre berufliche Zukunft dirigieren wollen, spielt die Gehaltsfrage natürlich auch eine wichtige Rolle. Im Gesundheitswesen gibt es nicht nur Ärzte als Spitzenverdiener. Mit der alternden Bevölkerung sind neue Aufgaben und Anforderungen in den Vordergrund getreten, aber nicht alle Gehälter spiegeln die wichtigen sozialen Werte wider, die mit bestimmten Berufen verbunden sind. Vor allem Pflegekräfte und Helfertätigkeiten galten lange Zeit als unterbezahlt. Glücklicherweise hat die Pflegekommission im Jahr 2020 Maßnahmen ergriffen, um die Mindestlöhne für alle Pflegekräfte schrittweise anzuheben – von ausgebildeten Pflegehelfern bis hin zu ungelernten Quereinsteigern und ausgebildeten Pflegefachkräften. Dies ist ein großer Schritt nach vorn, um die entscheidende Rolle anzuerkennen, die Pflegekräfte in unserer Gesellschaft spielen.

Stellen Sie sicher, dass Sie gute Gründe dafür haben, warum Ihr Wunschgehalt gerechtfertigt ist. Dies kann je nach Branche sehr unterschiedlich sein, z.B. sind die Gehälter in der Versicherungsbranche und kaufmännischen Bereich tendenziell höher als im Pflege- und Hebammenwesen. Auch die eigenen Qualifikationen und Kompetenzen spielen eine wichtige Rolle. So werden Fachkräfte beispielsweise höher entlohnt als Helfer und Assistenten. Berücksichtigen Sie also die Position, für die Sie sich bewerben, und die damit verbundenen Aufgaben- und Verantwortungsbereiche.
Wenn Sie über das Gehalt verhandeln, sollten Sie die Größe des Arbeitgebers berücksichtigen, da diese das Angebot beeinflussen kann. Größere Unternehmen bieten jedoch nicht unbedingt immer höhere Gehälter als kleinere Unternehmen.

Je höher Ihr Bildungsniveau ist, desto besser sind Ihre Chancen, mehr zu verdienen. Weiterbildung und die Entwicklung Ihrer Fähigkeiten können sich ebenfalls positiv auf Ihr Gehalt auswirken. Darüber hinaus kann praktische Erfahrung in der Branche die Türen zu Vorstellungsgesprächen öffnen, da Arbeitgeber erfahrene potenzielle Mitarbeiter zu schätzen wissen. Jede Berufserfahrung und zusätzliche Qualifikation, die Sie mitbringen, kann Ihre Karriereaussichten ebenfalls verbessern.
Sie wollen sich ein besseres Bild von den finanziellen Möglichkeiten im Gesundheitswesen verschaffen? Hier haben wir Ihnen eine Tabelle mit Beispielgehältern zusammengestellt, in der wir Ihnen zeigen, welche Vergütung Sie während und nach Ihrer Ausbildung in einem der Top10-Gesundheitsberufe erwarten können.
| Berufsgruppe | Ausbildungsvergütung (brutto) | Durchschnittliches Einstiegsgehalt (brutto) | Monatliches Durchschnittsgehalt (brutto) |
| Pflegefachmann/-frau | 950 – 1.303 € | 2.932 € | 3.645 € |
| Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen | 750 – 1.281 € | 2.700 € | 3.342 € |
| Notfallsanitäter/-in | 950 – 1.303 € | 2.500 € | 3.500 € |
| Alltagsbegleiter/-in | keine (schulische Ausbildung) | 1.700 € | 2.659 € |
| Pflegehelfer/-in | keine (schulische Ausbildung) | 1.700 € | 2.108 € |
| Kinderpfleger/-in | keine (schulische Ausbildung) | 2.200 € | 3.501 € |
| Heilerziehungspfleger/in | keine (schulische Ausbildung) | 2.000 € | 2.781 € |
| Ergotherapeut/-in | keine (schulische Ausbildung) | 1.900 € | 2.801 € |
| Pharmakant/-in | 993 – 1.151 € | 2.200 € | 4.397 € |
| Physiotherapeut/-in | 1.015 – 1.172 € | 1.900 € | 2.500 |
Quelle: Medi-Karriere.de
Welche Perspektiven Sie nach Ihrer Ausbildung im Gesundheitswesen haben, zeigen wir Ihnen in unserer TOP 5:
Was hinter diesen Fortbildungen steckt und wie Sie dadurch Karriere in Schwung bringen können, erklären wir Ihnen jetzt!
Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen: Mit diesem Abschluss sind Sie dann auch für eine Führungsposition in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, Kur- und Pflegeheimen qualifiziert. In dieser Position sind Sie dafür zuständig, konkrete Finanzpläne zu erstellen oder Arbeits- und Kommunikationsprozesse in der Pflegeeinrichtung zu verbessern. Die Hauptaufgaben liegen somit in Verwaltung, Management und Rechnungswesen. Es ist möglich, solch eine Weiterbildung in Vollzeit, nebenberuflich oder als Fernstudium zu absolvieren.
Geprüfter Betriebswirt für Management im Gesundheitswesen: In dieser Position arbeiten Sie direkt mit der Geschäftsführung und der medizinischen Leitung der Pflegeeinrichtung zusammen. So unterstützen Sie beispielsweise bei der Entwicklung von Maßnahmenkonzepten und Strategien, um die eigenen Dienstleistungen strategisch gut auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren. Die Weiterbildung wird von verschiedenen Bildungsträgern angeboten, dauert bis zu 36 Monate und schließt mit einer IHK-Prüfung ab.
Betrieblicher Gesundheitsmanager: Auch hierbei handelt es sich um eine Weiterbildung mit IHK-Abschluss. Hier bringen Sie Ihre Kompetenzen dazu ein, das interne Arbeitsklima zu verbessern und die Gesundheit der Angestellten zu verbessern. Sie entwickeln systematische Strukturen und Prozesse, um den Stress und Leistungsdruck im Arbeitsalltag auszugleichen, die Beschäftigten vor Überlastung zu schützen und deren Produktivität zu steigern.
Pflegedienstleister: Als Pflegedienstleiter haben Sie die Aufgabe, alle administrativen, personellen und organisatorischen Aktivitäten zu beaufsichtigen. Dazu gehören die Festlegung des Personalbedarfs, die Rekrutierung neuer Mitarbeiter, die Aus- und Weiterbildung des vorhandenen Personals und die Erstellung von Dienstplänen. Außerdem müssen Sie für die korrekte Umsetzung von Pflege- und Betreuungskonzepten, Qualitätsmanagement und -kontrolle, Finanzmanagement und Budgetierung sorgen sowie sicherstellen, dass die Pflegedokumentation auf dem neuesten Stand ist. Die Dauer der Weiterbildung zum Pflegedienstleiter kann je nach Anbieter und Form der Ausbildung sehr unterschiedlich sein und zwischen neun Monaten und drei Jahren liegen.
Aufstiegsfortbildung zum Fachkrankenpfleger bzw. Fachaltenpfleger: Haben Sie eine Pflege-Ausbildung absolviert, haben Sie hinterher die Möglichkeit, sich auf ein konkretes Teilgebiet zu spezialisieren und ein Fachkrankenpfleger oder Fachaltenpfleger zu werden. Es stehen verschiedene Optionen zur Auswahl, wie z.B. Neurologie, Psychiatrie, Palliativ- und Hospizpflege, Rehabilitation und Langzeitpflege, klinische Geriatrie, Intensivpflege und vieles mehr. Je nach Fortbildung und Bildungsanbieter können Dauer und Ablauf der Lehrgänge stark variieren. Informieren Sie sich deshalb sorgfältig und vergleichen Sie, welches Bildungsangebot besser zu Ihnen und Ihrem Lerntyp passt.
Infobox: Nach einer erfolgreichen Ausbildung steht Ihnen auch die Optionen eines Hochschulstudiums offen. Mit einer akademischen Qualifikation im Gesundheits- und Sozialmanagement, in der Gesundheitswirtschaft oder in der Gesundheitsökonomie können Sie eine Karriere in einer Führungsposition realisieren.
Im Kursnet der Agentur für Arbeit können Sie gezielt nach passenden Weiterbildungsangeboten suchen. Geben Sie einfach Ihr Bildungsziel und den Ort ein. Danach werden Ihnen alle eingetragenen Bildungsträger angezeigt, die Ihnen die gewünschte Weiterbildung anbieten (inklusive der Kontaktdaten). Auch das MIQR ist mit seinen aktuellen Bildungsangeboten im Kursnet vertreten! Wie Sie mit diesem Programm umgehen und online nach Weiterbildungen suchen können, erklären wir Ihnen in unserem Ratgeberbeitrag.
Viele Menschen finden erst dann heraus, welcher Beruf am besten zu ihrer Persönlichkeit passt, wenn sie bereits eine Ausbildung absolviert und jahrelang in diesem bestimmten Beruf gearbeitet haben. Aber zum Glück gibt es viele Weiterbildungs- und Umschulungsmöglichkeiten, die es ermöglichen, neue Perspektiven zu entdecken.
Das Gesundheitswesen ist ein unglaublich dynamischer und vielfältiger Bereich, der denjenigen, die über die richtige Ausbildung verfügen, eine Fülle von neuen Karrieremöglichkeiten bietet. Ganz gleich, ob Sie bereits im Gesundheitswesen tätig sind und Ihr Repertoire durch Seminare und Weiterbildungen erweitern möchten oder ob Sie eine berufliche Veränderung und eine Umschulung in diesem Sektor in Betracht ziehen – Ihnen stehen alle Türen offen!
Anpassungsschulungen sind ein unverzichtbares Instrument, um Fachkräfte des Gesundheitswesens auf dem Laufenden zu halten, wenn es um die neuesten Fortschritte und Entwicklungen in der Pflege geht. Indem sie ihr Fachwissen auffrischen, können die Fachkräfte im Gesundheitswesen sicherstellen, dass sie ihren Patienten die bestmögliche Pflege zukommen lassen. Darüber hinaus werden diese obligatorischen Auffrischungskurse oft von Unternehmen und Pflegeeinrichtungen organisiert, um sicherzustellen, dass ihre Mitarbeiter stets gut informiert und ausgerüstet sind, um eine qualitativ hochwertige und sichere Arbeit zu leisten. Die Investition in Anpassungsschulungen ist ein effektiver Weg, um sicherzustellen, dass Fachkräfte immer auf dem neuesten Stand des Wissens und der Trends in der Branche sind.

Darüber hinaus können Sie sich durch freiwillige Weiterbildungen zusätzlich qualifizieren und andere berufsrelevante Verantwortungsbereiche kennenlernen.
Um Ihr Fachwissen zu vertiefen, stehen Ihnen ja nach Berufsgruppe zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten offen, z.B.:
sowie:
Wenn Sie einen Wechsel in den Gesundheitssektor anstreben, stehen Ihnen viele Möglichkeiten zur Verfügung. Eine subventionierte Umschulung durch Ihre örtliche Agentur für Arbeit (AfA), Ihr Jobcenter (JC) und die Deutsche Rentenversicherung (DRV) kann Ihnen helfen, eine neue Karriere im medizinischen Bereich zu starten.
Warum viele Menschen Ihre neue Karriere auf diesen Bereich ausrichten? Die Arbeit kann zwar herausfordernd sein, ist aber zugleich sehr lohnend – mit Ihrem Engagement und dem richtigen Bildungsträger an Ihrer Seite können Sie das Leben unzähliger Hilfebedürftiger positiv beeinflussen.
Liste der aktuell beliebtesten Umschulungen im Gesundheitswesen:
Je nach Region bieten Bildungseinrichtungen betriebliche Umschulung im Gesundheitsbereich an – der praktische Unterricht findet hier im Rahmen von Praktika statt. Umschulungen dauern in der Regel zwei Jahre, sie können aber auch in Teilzeit absolviert werden. Wenn Sie sich um ein Kind oder einen pflegebedürftigen Angehörigen kümmern müssen oder wenn Sie eine gesundheitsbedingte Erwerbsminderung haben, kann die Agentur für Arbeit oder die Rentenversicherung die Umschulung in Teilzeit genehmigen.
Welche anderen Kostenträger sich für die Finanzierung von Umschulungen einsetzen, erfahren Sie hier in unserer praktischen Übersicht.
Auch Weiter- und Fortbildungen können gefördert werden. Sie müssen die Finanzierung also nicht alleine schultern. Zur Auswahl stehen verschiedene Möglichkeiten. Welche für Sie die richtige ist, ist jedoch von Ihrer persönlichen Situation abhängig.
Möchten Sie an einer kurzen Fortbildung teilnehmen, um Ihr Wissen aufzufrischen? In einigen Fällen ist es dann möglich, Bildungsurlaub zu nehmen. Wenn Ihr gewünschter Fort- oder Weiterbildungskurs jedoch mehrere Wochen dauert, beziehungsweise nicht als Bildungsurlaub anerkannt ist, müssen Sie sich nach anderen Fördermöglichkeiten umsehen. Eine Alternative ist die Förderung durch einen Bildungsgutschein. Dieses Fördermittel wird von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter vergeben und ist eine finanzielle Unterstützung für Menschen, die sich beruflich fortbilden oder umschulen möchten, aber über nicht ausreichende finanzielle Mittel verfügen. Es ist wichtig zu beachten, dass der Bildungsgutschein nur für anerkannte Maßnahmen der beruflichen Bildung eingesetzt werden kann und dass die Nutzung des Gutscheins von der Agentur für Arbeit genehmigt werden muss.
Für Selbstzahler – also für Personen, die sich auf Freiwilligenbasis beruflich weiterbilden möchten – stellen die Bundesländer jeweils verschiedene Optionen zur Auswahl, etwa Bildungschecks oder andere Förderprogramme. Hier haben wir Ihnen eine kleine Übersicht zu den landesspezifischen Fördermitteln für Selbstzahler zusammengestellt. Wir empfehlen Ihnen, sich rechtzeitig zu informieren, ob und welche Förderung auf Landesebene zu Ihrem Bildungswunsch passt.
Darüber hinaus gibt es auch noch die Möglichkeit, eine Förderung vom Arbeitgeber zu erhalten. Diese Art der Unterstützung kann ganz unterschiedlich ausfallen. Manchmal werden Weiter- und Fortbildungskurse (insbesondere die mit IHK-Abschlüssen) direkt von Unternehmen finanziell unterstützt. Eine andere Möglichkeit ist, dass Sie in Absprache mit Ihrem Arbeitgeber ein Sabbatical planen, damit Sie für die Teilnahme an einer längeren Weiterbildung von der Arbeit freigestellt werden und trotzdem weiter entlohnt werden. Die Organisation eines Sabbatjahres braucht jedoch Zeit! Wie Sie das am besten bewerkstelligen, verraten wir Ihnen in unserem Ratgeber zu diesem Thema.
Wichtiger Hinweis: Berufliche Aufstiegsfortbildungen sind hier ein Sonderfall. Es handelt sich dabei um längere Fortbildungsmaßnahmen, über die nicht nur Wissen aktualisiert, sondern dazugewonnen wird. Über solche Schulungen kann eine höhere Berufsqualifikation erworben und somit ein Karriereaufschwung bewirkt werden. Für berufliche Aufstiegsfortbildungen existieren andere Fördermöglichkeiten, etwa das Aufstiegs- oder Meister-BAföG, ein Aufstiegsstipendium oder ein Bildungskredit.
Bei MIQR bieten wir Umschulungen und Weiterbildungen an, die es auch denjenigen, die kein Medizin- oder Pflegestudium absolviert haben, erleichtern, die vielen Möglichkeiten im Gesundheitswesen zu erkunden. Unsere Weiterbildungs- und Umschulungsprogramme sind darauf ausgerichtet, Fachkräften im Gesundheitswesen das Wissen und die Fähigkeiten zu vermitteln, die sie benötigen, um in der sich ständig weiterentwickelnden Gesundheitsbranche die Nase vorn zu haben.
Die Umschulung zum/-r Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen dauert 24 Monate, also zwei Jahre. In dieser Zeit werden alle relevanten Berufsinhalte vermittelt, geübt und im beruflichen Kontext gefestigt. Darüber hinaus bieten wir Ihnen im Rahmen der Umschulung den kostenlosen Zugang zu unseren zusätzlichen Leistungsangeboten. Hier werden wir Sie auch auf persönlicher Ebene unterstützen und auf Ihren beruflichen Neustart vorbereiten. Auf diese Weise werden Sie rundum top vorbereitet auf Ihren erfolgreichen kaufmännischen Abschluss im Gesundheitswesen. Damit Sie genau wissen, mit welchen Themen Sie sich während Ihrer Teilnahme auseinandersetzen werden, haben wir Ihnen hier unsere Umschulungsinhalte aufgelistet:

Diese Umschulung bietet ein umfassendes Präsenztraining, bei dem Ihnen alle wesentlichen Inhalte von unseren erfahrenen Fachdozenten in einem traditionellen Unterrichtsformat vermittelt werden. Sie profitieren von einem personalisierten Unterricht, da unsere geschulten Dozenten in der Lage sind, ihren Unterrichtsstil an Ihr Leistungsniveau anzupassen und Sie individuell zu unterstützen. Während des gesamten Kurses haben Sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Erklärungen zu erhalten, um sicherzustellen, dass Sie aufmerksam bleiben und die Lektion vollständig verstehen.
Umschulung heißt „zurück in die (Berufs-)Schule“. Für viele ist dieser Schritt jedoch gar nicht so einfach, insbesondere im späteren Erwachsenenalter und wenn die eigene Schulzeit schon viele Jahre zurückliegt. Da können schon einmal Zweifel aufkommen, ob man überhaupt noch konzentriert Lernen und sich richtig auf Prüfungen vorbereiten kann. Obwohl der Weg zurück in die Schule eine Herausforderung ist, möchten wir dabei helfen, diese leicht zu meistern.
Wir geben Ihnen die Möglichkeit, vor Beginn der Umschulung einen Kaufmännischen Vorbereitungslehrgang zu absolvieren. Die Teilnahme ist optional, schafft jedoch den idealen Übergang in den Lernalltag. Außerdem können Sie während des Lehrganges bereits kaufmännische und betriebswirtschaftliche Basiskenntnisse aufbauen und wichtige Schlüsselqualifikationen erwerben. Mit diesem Vorwissen erhalten Sie ein sicheres Fundament für Ihre erfolgreiche Umschulung im Gesundheitswesen.
Indem Sie unsere Umschulung absolvieren, können Sie einen offiziellen Berufsabschluss erwerben und so einen qualifizierten Einstieg in einen neuen zukunftssicheren Job schaffen. Darüber hinaus können Sie bei uns gleich zwei Zusatzqualifikationen erwerben: Die Spezialisierung zum Fach-/Kaufmännischen Assistenten und optional die IHK-Fachkraft in einem kaufmännischen Wirtschaftsgebiet Ihrer Wahl. Mit diesem Mehrfachabschluss können Sie Ihrem zukünftigen Arbeitgeber zeigen, welche umfassenden Kenntnisse und Potenziale Sie besitzen.
In unserer Umschulung werden theoretische Wissensvermittlung und praktische Übungen fein aufeinander abgestimmt. So erfolgt nach jedem abgeschlossenen Lernfeld eine praxisnahe Anwendung in einem unserer Übungsbüros. Ergänzend dazu vermitteln wir Sie für die lernpraktische Schulung sowie für das Arbeitsaufnahmepraktikum zu einem seriösen Betrieb. Diese betrieblichen Erfahrungen werden Ihnen später bei Ihren Bewerbungen von Vorteil sein.
Neben der umfangreichen Berufs- und Prüfungsvorbereitung sorgen wir außerdem für eine umfassende individuelle Betreuung. Unser engagiertes Team berät und unterstützt Sie gerne während der gesamten Maßnahmendauer und hilft Ihnen auf Ihrem Weg zum beruflichen Neustart, wo es nur kann. Hinzu kommen unsere kostenfreien Zusatzangebote. So geben wir Ihnen die Möglichkeit, an arbeitspsychologisch-pädagogischen Gesprächen sowie an Kursen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement, Stressmanagement oder am Selbstbewusstseinstraining teilzunehmen.

Wenn Sie weitere Fragen zu unserer Umschulung haben, können Sie sich gerne direkt an uns wenden. Kontaktieren Sie und einfach über unser Online-Anfrageformular oder rufen Sie an unter der 0800/77 89 100.
Der Quereinstieg in die Pflege ist ohne vorherige Ausbildung möglich! Mit einem geeigneten Basiskurs können Sie sich in kürzester Zeit alle wichtigen Kenntnisse aneignen, die Sie brauchen, um im Gesundheitswesen zu arbeiten. Alles, was Sie brauchen, ist ein Hauptschulabschluss und der Nachweis einer guten Gesundheit, um sich für den Kurs zu qualifizieren. So schaffen Sie schnell und einfach den Quereinstieg in einen begehrten, zukunftssicheren Beruf.
Möchten auch Sie in kürzester Zeit eine berufliche Qualifikation im Bereich der Pflege erwerben? Wir bieten sowohl Weiterbildungen für Altenpflegehelfer als auch für Alltagsbegleiter an. Unsere Schulungsprogramme sind auf eine effektive und gezielte Wissensvermittlung in den jeweiligen Pflegebereichen ausgerichtet. Bei uns lernen Sie nicht nur die notwendigen Inhalte für Ihr gewähltes Fachgebiet, sondern sammeln auch wertvolle Berufserfahrung aus erster Hand. Im Rahmen unseres Arbeitgeberpraktikums können Sie Ihre Fähigkeiten perfektionieren und sich auf den perfekten Berufseinstieg als Pflegehelfer oder Alltagsbegleiter/Betreuungskraft gemäß §§ 43b,53b SGB XI vorbereiten.
Darüber hinaus bietet das MIQR auch die Möglichkeit, eine Doppelqualifikation zu erwerben. Mit einem optionalen Aufbaukurs können Sie Ihr Wissen schnell erweitern und Ihre Erfolgschancen erhöhen. Mit dem MIQR erwerben Sie garantiert alle notwendigen Qualifikationen, die Sie brauchen, um Ihre Karriere mit Zuversicht und Erfolg zu verfolgen.

Übrigens: Unsere Weiterbildungskurse sind jetzt online verfügbar. So können Sie Ihre berufliche Qualifikation als Helfer in der Altenpflege und/oder Alltagsbegleiter in Ihrer eigenen Zeit und bequem von zu Hause aus erwerben. Unser modernes, digitales Schulungssystem ist über Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone zugänglich, sodass Sie unsere Kurse besuchen können, egal wo Sie sind. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um sich beruflich weiterzuentwickeln, ohne Ihr tägliches Leben zu beeinträchtigen.
Möchten Sie anderen Menschen Freude bereiten und persönliche Erfüllung finden? Dann könnte das Gesundheitswesen genau der richtige Beruf für Sie sein. Sie müssen nicht unbedingt Medizin studieren oder Krankenschwester werden, um im Gesundheitswesen zu arbeiten – es gibt viele andere Karrieremöglichkeiten, für die Sie keinen Kittel tragen müssen!
Sind Sie eine soziale Persönlichkeit und haben ein Händchen für den Umgang mit Menschen? Oder haben Sie vielleicht ausgezeichnete organisatorische Fähigkeiten und fühlen sich in einem strukturierten Umfeld wohl? Was auch immer Ihre Talente sind, es gibt einen Platz für Sie im Gesundheitswesen. Lassen Sie uns Ihnen helfen, Ihre Karriereziele im Gesundheitswesen noch heute zu erreichen – mit einer passenden Umschulung oder Weiterbildung beim MIQR! Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um weitere Informationen zu erhalten und den Weg zum Erfolg einzuschlagen.
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Es gibt eine Vielzahl von Gesundheitsberufen, die in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens tätig sind, z.B.:
Grundsätzlich gibt es im Gesundheitswesen keine Berufe, die vollständig ohne Ausbildung ausgeübt werden können. In Deutschland sind alle Gesundheitsberufe durch Gesetze und Verordnungen geregelt, die festlegen, welche Qualifikationen für die Ausübung eines bestimmten Berufs erforderlich sind. Dazu gehören in der Regel mindestens eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium. Es gibt jedoch einige Berufe im Gesundheitswesen, bei denen keine formale Ausbildung vorgeschrieben ist, sondern in denen man sich durch Weiterbildungen oder durch Erfahrung qualifizieren kann. Zum Beispiel gibt es im Bereich der Pflegeassistenz auch sogenannte „Quereinsteiger“, die ohne eine spezielle Ausbildung in einem Helferberuf tätig werden können.
Das ist ganz davon abhängig, welche Art von Beruf Sie anstreben. Um Arzt oder Apotheker zu werden, ist ein Studium unerlässlich. Für Berufe wie Krankenpfleger und Sanitäter hingegen ist eine Berufsausbildung erforderlich. Sie könnten auch Helferberufe wie Pflegeassistenten und Alltagsbetreuer in Betracht ziehen; diese erfordern im Allgemeinen eine Kombination aus Ausbildung und Weiterbildung. Zusätzlich zu den erforderlichen Qualifikationen ist es wichtig, dass Sie ein echtes Interesse daran haben, Menschen zu helfen. Sie sollten selbstbewusst im Umgang mit anderen sein und den echten Wunsch haben, das Leben der Bedürftigen zu verbessern.
Im Allgemeinen haben Gesundheitsberufe in Deutschland gute Perspektiven, da der Bedarf an Fachkräften im Gesundheitswesen aufgrund der demografischen Entwicklung und der zunehmenden Alterung der Bevölkerung stetig wächst. Besonders gute Perspektiven ergeben sich z.B. in diesen Berufen:
